Polizeibericht-Oberbayern

Rumänische Gaststätten-Einbrecher wegen Alarm-Anlage festgenommen, Diebesgut gesichert. (Alarmanlagen und Kameras helfen, ist da unsere Meinung dazu…)

München – Giesing
Ein Anwohner konnte am Mittwoch, 11.03.2015, gegen 04.00 Uhr, Einbruchsgeräusche von einer benachbarten Gaststätte in Untergiesing wahrnehmen.

Der Anwohner schaute aus dem Fenster und sah, dass sich offensichtlich ein Einbrecher in der Gaststätte und ein weiterer vor der Lokalität aufhielten. Geistesgegenwärtig verständigte er unverzüglich die Polizei.

Kurz darauf lösten die Einbrecher einen optischen und akustischen Alarm der Gaststätte aus, woraufhin die beiden Täter flüchteten.

Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Sofortfahndung konnten beide Einbrecher, ein 24- und ein 26-jähriger Rumäne, festgenommen werden.

Im Rahmen der Absuche des Fluchtweges konnte bei einem Wohnanwesen ein zurückgelassener blauer Müllsack aufgefunden werden. In diesem befanden sich Einbruchswerkzeug, Bargeld und ein Laptop.

Beide Beschuldigte wurden festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Noch während der Haftsachenbearbeitung wurde ein weiterer Gaststätteneinbruch in Tatortnähe bekannt. Bei diesem wurde ein vergittertes Fenster aufgebrochen, durch welches die Täter in die Räumlichkeiten drangen. In der Gaststätte rissen sie die Alarmanlage herunter, hebelten mehrere Spielautomaten auf und flüchteten mit Bargeld und einem Laptop.

Der vorher aufgefundene Laptop aus dem blauen Müllsack konnte zweifelsfrei diesem Gaststätteneinbruch zugeordnet werden.

Bei dem aufgefundenen Münzgeld dürfte es sich um die Beute aus den Spielautomaten handeln.

In den Vernehmungen machten die beiden rumänischen Einbrecher keine Angaben zur Sache. Die Kriminalpolizei ermittelt, ob die beiden Beschuldigten für weitere Einbruchsdiebstähle als Täter in Frage kommen.

Gegen beide Einbrecher erließ der Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München Haftbefehl.

http://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/index.html/217374

Drastischer Rückgang von Vandalismus durch Kameras in Bussen

Weniger Vandalismus durch Videoüberwachung in Bussen

Die Videoüberwachung in den Bussen der Vestischen zahlt sich aus. In den Bussen gibt es laut Vestische seitdem wesentlich weniger Schäden durch Vandalismus. 2007 mussten noch 227.000 Euro für zerschnittene Sitze, kaputte Scheiben und beschmierte Wände ausgegeben werden. Im vergangenem Jahr waren es fast 50.000 Euro weniger. Auch die Zahl der Körperverletzungen ist zurückgegangen. Vor 12 Jahren waren die ersten Kameras eingebaut worden – mittlerweile sind alle Fahrzeuge der Vestischen damit ausgerüstet.

Quelle: http://www.radiovest.de/vest/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2014/10/02/article/weniger-vandalismus-durch-videoueberwachung-in-bussen.html

300 Kölner Busse mit Kameras ausgestattet
300 Kölner Busse mit Kameras ausgestattet

Video überführt Dieb

Haag – Fristlos gekündigt wurde dem Mitarbeiter einer Metallbaufirma aus der Region. Der Grund: Der Mann hatte seinen Arbeitgeber bestohlen.

Von dem Vorfall setzte die Firma die Polizei am vergangenen Freitag in Kenntnis. Die Firma gab an, ein Arbeiter habe vom Firmengelände rund 80 Kilogramm Kupfer entwendet.
Stacheldraht

Einfache Strategie

Seine Strategie war einfach und wirkungsvoll: Der Mann isolierte während der Arbeitszeit Kabel und warf die Kupferlitzen einfach über den Zaun des Betriebsgeländes. Nach Arbeitsende holte er sich das Kupfer und verkaufte es an einen Recyclingbetrieb. Dieser Vorgang zog sich offenbar über einen längeren Zeitraum – die Firma hatte den Mann schon länger im Verdacht, so die Polizei. Zum Verhängnis wurde dem Arbeiter, dass seine verbotene Aktion von der firmeneigenen Videoüberwachung aufgezeichnet wurde.

Als er am Freitag im Beisein der Polizei von der Geschäftsleitung zur Rede gestellt wurde, leugnete er noch standhaft – bis ihm das Video vorgespielt wurde. Dann blieb ihm nichts anderes übrig, als ein Geständnis abzulegen, so die Polizei.

Eine Strafanzeige und die fristlose Kündigung der Arbeitsstelle war die Folge: Und das alles für ein paar Kilo Kupfer im Wert von rund 320 Euro.

Quelle: http://www.ovb-online.de/muehldorf/video-ueberfuehrt-dieb-3636416.html

Heimliche Videoüberwachung von Arbeitnehmern

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Heimliche-Videoueberwachung-der-Arbeitnehmer-2151418.html

Die heimliche Videoüberwachung der Arbeitnehmer ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Das hat das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil nochmal deutlich gemacht.

Wer seine Arbeitnehmer ohne deren Wissen filmt, begeht einen schweren Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht seiner Mitarbeiter. Das ist nur in Ausnahmefällen und unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, darf das heimlich gewonnene Material nicht als Beweis für arbeitsrechtliche Verstöße der Mitarbeiter nutzen, das hat das Bundesarbeitsgericht in einem kürzlich veröffentlichten Urteil bestätigt (Urteil vom 21.11.2013, Az. 2 AZR 797/11).

Der Betreiber eines Supermarktes hatte bei der Inventur festgestellt, dass ihm Leergut beziehungsweise rund 7.000 Euro in der Leergutkasse fehlten. Bei dieser Summe konnte es sich also nicht mehr um einzelne Fehlbuchungen handeln. Zunächst wurden Lagerbestände und Warenausgang nochmal überprüft. Da hier keine auffälligen Unregelmäßigkeiten festgestellt werden konnten, kam das Unternehmen zu dem Schluss, dass es sich um Diebstahl handeln musste. Um den Täter oder die Täterin zu überführen, wurde im Bereich der Leergutkasse eine Videoüberwachung installiert.

Schnell zeigten die Filmaufnahmen wie eine Mitarbeiterin mehrmals zugriff, Geld entnahm und einsteckte. Das Unternehmen kündigte der Arbeitnehmerin fristlos und sprach vorsichtshalber auch noch eine ordentliche Kündigung aus. Die Mitarbeiterin reichte dagegen Kündigungsschutzklage ein.

Tatsächlich bekam sie ihren Job jetzt wieder. Laut Bundesarbeitsgericht lässt sich weder die fristlose noch die ordentliche Kündigung auf Beweisen, die aus einer heimlichen Videoüberwachung stammen, stützen. Damit wurde das Urteil der Vorinstanz, dass zumindest die ordentliche Kündigung als rechtmäßig angesehen hatte, aufgehoben.

Wie die Richter erklärten, ist eine verdeckte Videoüberwachung nur dann erlaubt, wenn ein hinreichender Anlass oder ein konkreter Tatverdacht gegen den Arbeitnehmer besteht. Der allgemeine Verdacht des Diebstahls reicht dafür allerdings nicht aus. Vielmehr ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, zuvor alle anderen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Sachverhalt aufzuklären. Vor Einsatz der Videoüberwachung hätte das Unternehmen unter anderem stichprobenartige Überprüfungen im Kassenbereich durchführen und Maßnahmen gegen die mögliche Entwendung von Leergut im Lagerraum durchführen müssen.

Da der Arbeitgeber nicht nachweisen konnte, diese und andere Möglichkeiten zuvor ausgeschöpft zu haben, griff das gerichtliche Verwertungsverbot: Die Videoaufnahmen durften vor Gericht nicht als Beweis für den Diebstahl verwendet werden.Das Bundesarbeitsgericht wies die Klage deshalb an die Vorinstanz zur erneuten Verhandlung zurück.

 

Anmerkung zu dem obigen Bericht:

Alpha11 spricht sich immer schon gegen eine heimliche Videoüberwachung aus. Lieber gleich mit offenen Karten „spielen“ und Kameras offiziell einführen und dort installieren, wo es rechtlich einwandfrei ist.

Niederösterreich, mehr Polizisten und Kameras

100 zusätzliche Polizisten für NÖ

Nach der Polizeireform mit der Schließung von 21 Posten in NÖ hat Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) am Freitag bei einem Sicherheitsgipfel unter anderem angekündigt, die Polizei mit 100 zusätzlichen Beamten verstärken zu wollen.

Durch Strukturreformen im Polizeiapparat soll es künftig mehr Polizisten im Außeneinsatz geben, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll bei dem Sicherheitsgipfel in St. Pölten: „Es wird durch organisatorische Maßnahmen sichergestellt, dass in Zukunft noch mehr Polizeibeamte auf Niederösterreichs Straßen, in unseren Gemeinden, Dörfern und Städten sichtbar und spürbar werden.“

Geplant ist, die regelmäßigen Streifenfahrten auszuweiten. „Wenn wir jetzt etwa 350 Streifen haben, die täglich im Einsatz sind, dann wollen wir künftig 25 Doppelstreifen dazu haben“, so Landespolizeidirektor Franz Prucher.

Mehr Videoüberwachung

Im Kampf gegen die Kriminalität werde auch die Videoüberwachung immer wichtiger. Seit 2010 wurden auf den Hauptverkehrsrouten bereits 700 Treffer bei verdächtigen Fahrzeugen und Personen erzielt. Deshalb wolle man diese Form der Videoüberwachung noch weiter verstärken, so Pröll. Die Videoüberwachung werde auch in den Grenzregionen verstärkt. Zusätzlich werden in einem Pilotprojekt auch Kameras in Streifenwagen installiert. „Die Testphase soll schon in den nächsten Wochen beginnen“, kündigte Pröll an, man rechne mit etwa 25 bis 30 solcher Kameras in den Streifenwagen, „damit wir diese Form der Strafverfolgung intensivieren können.“

Geplant ist auch eine personelle Aufstockung. Alle in Niederösterreich ausgemusterten Polizisten sollen auch in Niederösterreich, und nicht in anderen Bundesländern eingesetzt werden. Heuer werden 180 Polizeibeamte nach ihrer Ausbildung ausgemustert, 70 bis 80 werden ihre Pension antreten. Das bedeute eine Verstärkung um etwa 100 Beamtinnen und Beamten, so Pröll.

Quelle: http://noe.orf.at/news/stories/2631078/

 

300 Kölner Busse mit Kameras ausgestattet

300 Kölner Busse mit Kameras ausgestattet
300 Kölner Busse mit Kameras ausgestattet

23.01.2014
Alle rund 300 Busse, die für die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) unterwegs sind, werden seit Donnerstag mit Videokameras überwacht. „Damit wollen wir das subjektive Sicherheitsgefühl und die objektive Sicherheit der Fahrgäste und der Beschäftigen erhöhen“, sagte KVB-Vorstandschef Jürgen Fenske.

Die Gelenkbusse sind mit vier, die Solo-Busse mit drei Kameras ausgestattet. Diese überwachen laut KVB den gesamten Innenraum des Fahrzeugs mit Ausnahme des unmittelbaren Fahrerbereichs. Mit der neuen Technik, in die die KVB rund 650 000 Euro investiert hat, schließt das Unternehmen eine Lücke bei der Videoüberwachung: Alle rund 370 Stadtbahnen und die U-Bahnsteige sind bereits mit Kameras ausgerüstet.

Die aufgezeichneten Bilder werden laut KVB der Polizei auf Anfrage hin zur Verfügung gestellt, nach 48 Stunden aber automatisch gelöscht – es sei denn, sie würden durch eine Betätigung der Notbremse oder der Alarmtaste durch den Fahrer gesichert. Dann werden die Bilder erst nach sieben Tagen gelöscht. Alle Anforderungen des Datenschutzes würden erfüllt, versichert die KVB.

Fenske setzt zum einen auf die abschreckende Wirkung der Kameras, ist aber überzeugt, dass die Aufzeichnungen auch einen wirksamen Beitrag bei der Verfolgung von Straftaten leisten können. Im vorigen Jahr habe die Polizei in knapp 700 Fällen auf die Videodaten der KVB aus den Stadtbahnen zurückgegriffen – laut Fenske eine verschwindend geringe Zahl bei 276 Millionen Fahrgästen im Jahr. Dies spreche gegen die These, dass „der öffentliche Nahverkehr in Deutschland der Tatort schlechthin“ sei.

Die Aufklärungsquote nach Diebstählen oder Überfällen sei allerdings hoch, vor allem dann, wenn die Polizei mit Fahndungsbildern in den Medien nach Straftätern suche.

Die Polizei führt nach eigenen Angaben zwar keine Statistik, „wie oft Bilder angefordert werden und in wie vielen Fällen diese dann mit welchem Erfolg veröffentlicht werden“. Allerdings betont Behördensprecherin Dorothe Goebel, die Videoüberwachung sei „ein wichtiges und effektives Instrument, das die Kriminalpolizei häufig zur Identifizierung von Tätern nutzt“. Insbesondere in Verbindung mit den sozialen Netzwerken führe die Veröffentlichung von Lichtbildern häufig sehr schnell zum Erfolg.

Auch in den Bussen besteht laut Fenske Handlungsbedarf: In den beiden letzten Jahren habe es insgesamt rund 100 Übergriffe auf Busfahrer gegeben – „vom Spucken bis zu tätlichen Angriffen“. Zwar werde der Fahrersitz nicht direkt von den Kameras erfasst, wer sich dem Fahrer nähere, werde allerdings gefilmt und könne gegebenenfalls identifiziert werden.

Nach den Worten Fenskes kommt die KVB mit den Kameras dem Wunsch vieler Kunden nach: Bei einer bundesweiten Forsa-Umfrage im Sommer 2013 hätten fast 80 Prozent der Befragten die Videoüberwachung in Verkehrsmitteln als sehr wichtigen Aspekt bezeichnet.

Quelle:

http://www.ksta.de/koeln/sicherheit-videoueberwachung-im-bus,15187530,25973964.html