Netzwerkkameras

Wenn Netzwerkkameras verwendet werden sollen, setzt Alpha11 auf die beiden Marktführer AXIS und Mobotix.

AXIS aus Schweden ist der Erfinder der Netzwerk-Kameras und Marktführer.
Mobotix ist ein deutscher Hersteller sehr hochwertiger IP-Netzwerkkameras.

IP-Netzwerkkameras werden meistens verwendet, wenn sehr hohe Bildauflösungen benötigt werden, um z.B. exakte Details zu erkennen.Wie Nummernschilder von KFZ-Kennzeichen bei Tankstellen oder um Personen genauer wiedererkennen zu können.

Bei normalen Anwendungen, wie z.B. einen schnellen Überblick über ein Ladenlokal zu sehen, oder zu sehen, welcher Mitarbeiter gerade an der Kasse steht, reichen normale Analog Kameras völlig aus.

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Vorteile IP-Netzwerk-Kameras:

  • bei bestehender Netzwerk-Leitung (z.B. Netzwerk-Dose an der Decke) kann über Ethernet LAN Leitung die Kamera angeschlossen werden.
  • Tagsüber bessere Bilder (noch) als analoge Kameras
  • Installation kann von IT-Techniker durchgeführt werden.
  • Keine Crimpzange und Fachwissen zum Crimpen notwendig.
  • Sehr hohe Bildauflösungen möglich (z.B. aktuell 5 MP)

Nachteile Netzwerk-Kameras

  • Öfters Techniker-Einsätze, da WebServer oftmals abstürzen, die in der Kamera eingebaut sind.
  • Firmware-Updates sollten immer wieder mal gemacht werden, da sonst Sicherheitslücken über die Netzwerk-Kamera entstehen können (Hacker-Angriffe, Google Hacks)
  • Nachts meistens schlechtere oder gar keine Bilder
  • Gute Netzwerk-Kameras kosten etwa doppelt so viel als Analoge Kameras (ab ca. 700,- Euro aufwärts)
  • Kameras brauchen Netzteil mit 220V und Stromanschluss, z.B. Steckdose in der Nähe der Kamera (z.B. Netzteil an der Decke montiert, sieht unmöglich aus…)
  • Installationsaufwand etwa doppelt so hoch wie bei analoge Kameras, da Kameras programmiert werden müssen
  • WLAN-Kameras haben ca. 2-3 Support-Einsätze im Jahr, da WLAN öfters mal gestört ist
  • Ist das Netzwerk schon stark am Limit, sind die zusätzlichen Daten der Kameras oftmals eine weitere Störquelle des Firmen-Netzwerkes (wird langsamer)
  • Mega-Pixel Kameras machen zwar große Bilder, aber auch viel Probleme in der Datenspeicherung. Pro Sekunde werden 30 Bilder erzeugt. Bei den IP-Kameras kann hier schnell pro Sekunde in der hohen Auflösung gewaltige Datenmengen zusammen kommen. (1 MB * 30 Bilder = 30 MB pro Sekunde = 1,8 GB pro Stunde = 43 GB am Tag pro Kamera). Diese Datenmengen müssen bei Auswertungen von der Festplatte auch noch gefunden werden können…